HÖHENRAUSCH FREMDE ENGEL

Ein Kooperationsprojekt von Studierenden der Kunstuniversität Linz und der Humboldt-Universität zu Berlin.


WO Kapelle OK Platz und am Treppenturm Ursulinenhof
WANN Eröffnung: 14. Juli, 18.00 Uhr
GEÖFFNET 15. Juli - 16. Oktober 2016, (Kapelle) jeden Freitag und Samstag, 16.00 – 20.00 Uhr
 

Im Rahmen einer Kooperation der Abteilung Kunstgeschichte/-theorie (Prof. Dr. Anne von der Heiden) der Kunstuniversität Linz mit dem Institut für Kulturwissenschaft (Prof. Dr. Thomas Macho, Dr. Jasmin Mersmann) der Humboldt-Universität zu Berlin sind neue künstlerische Projekte für den HÖHENRAUSCH 2016 entstanden.

Die künstlerischen Arbeiten befinden sich in der Kapelle am OK Platz und im Treppenturm im Innenhof.
 

FREMDE ENGEL - EINE ENZYKLOPÄDIE

Der Treppenturm beherbergt eine „Enzyklopädie fremder Engel“ von A wie Angel Haze bis Z wie Zhao Gongming. „Fremd“ sind diese Engel nicht unbedingt, weil sie aus fernen Kulturen stammen. Auch die uns scheinbar vertrauten Engel können befremden. Die gezeigten Figuren sind außerdem keine Engel im engeren Sinne, aber sie teilen manche ihrer Eigenschaften: sie begleiten, beschützen, vermitteln, überbringen Botschaften etc. Engelsgestalten sind älter als die christliche Religion, haben die Säkularisierung überlebt und sind auf der ganzen Welt verbreitet.

Die Einträge zu der Enzyklopädie wurden von Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin und der Kunstuniversität Linz im Rahmen eines vom bologna.lab der HU geförderten Q-Kollegs verfasst.


Studentische Autor/innen der Beiträge im Treppenturm:

Neela Janssen, Adrianna-Karolina Miara (Linz), Marleen Radenberg, Katharina Rosenbichler (Linz), Lina Luna Schmidt, Elisabeth Stumpf, Mira Maria Wissmann, Lina-Golly Wyrwa, Simon Zirzow

 

FREMDE ENGEL - ABGEHOBEN

Gebrochene Flügel, Hühnerbeine, Himmelsvermessungen, Resonanzräume, Unsichtbarkeiten. Die Ausstellung abgehoben widmet sich weniger augenscheinlichen Aspekten der Körperlichkeit von Engeln. In der Kapelle auf dem OK Platz werden – ganz im Modus des Erscheinens und Verschwindens – sechs künstlerische Positionen im Rotationsverfahren gezeigt. Ein wissenschaftliches Audioprojekt hält sie über die Ausstellungsdauer hinweg lose zusammen.

Paradoxien zwischen Körperhaftigkeit und Körperlosigkeit, Erdenschwere und Himmel, Mensch und Engel werden flüchtig zu zentralen Fragen.

Wechselnde Präsentationen:

15.7. bis 11.8.
Theresa Cellnigg
Bernadette Laimbauer

12.8. bis 15.9.
Judith Gattermayr
Eveline Handlbauer

16.9. bis 15.10.
Georg Holzmann
Eginhartz Kanter

durchgehend
Soundinstallation:
Adrianna-Karolina Miara
Hanja Niederhammer
Katharina Rosenbichler
Mira Maria Wissmann