24) Tamara Grcic

Tamara Grcic /DE

DER FLUSS FLIESST, 2017–2018

Soundinstallation, Video, 24 Lautsprecher, 18 Exciter, 4 Bodyshaker, 3 Subwoofer, Monitor
Tonschnitt: Tamara Grcic, Raphael Languillat
Tontechnik: Felix Dreher
Sprecher: Helgard Zeh, Nelly Politt, Lea Zehaf, Vincent Lang, Rainer Ewerrien

Auftragsarbeit: OÖ Kulturquartier

Tamara Grcic übersetzt die Fließbewegung eines Flusses in ein akustisches Zusammenspiel von Stimmen, das sie auf dem Dachboden der Ursulinenkirche in einen dynamischen Sprachstrom bündelt. Es handelt sich um Gespräche über die bewegte und sich ständig verändernde Wasseroberfläche eines Flusses. Darin wird beobachtet, besprochen und beschrieben, wie die Fließbewegung des Wassers und die Wasseroberfläche selbst, vergleichbar einem feinen Sinnesorgan, kosmische und ganz natürliche Einflüsse aufnimmt und verändert. Stimmgeräusche tauchen auf, tauchen ab, bringen den Raum in Schwingung. Der Fluss als Klangspirale, als lebendes Archiv aber auch als lebendiger Zwischenraum im Zusammenspiel von Mensch und Natur. In einer zusätzlichen Videoarbeit beobachtet ein junger Mann, in Gedanken versunken, vom angrenzenden Dachboden aus die Szenerie. Tamara Grcic künstlerische Arbeit besteht aus Installationen, Fotografien und Skulpturen, unter Verwendung unterschiedlichster Mittel, wie Film, Video, Klang und Musik.

*1964 in München/DE, lebt und arbeitet in Frankfurt/DE

Location: OÖ Kulturquartier (24)


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